Schwarze Löcher
Die Existenz Schwarzer Löcher wird heute nicht mehr bestritten. Mit optischen Hilfsmitteln sind sie zwar nicht zu sehen, aber ihre Auswirkungen sind sehr wohl erkennbar.
Sie entstehen als Folge der Explosion einer Supernova. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass der verbliebene Sternenrest noch mehr als drei Sonnenmassen besitzt. Infolge Gravitationseinwirkung verdichtet sich der Rest zu einem Schwarzen Loch.
Die Gravitation ist letzlich so beherrschend, dass selbst Licht nicht mehr entweichen kann.
Gerät ein Stern in die Nähe des Schwerefeldes, wird er angezogen. Die überwechselnden Teilchen und Gase bilden rund um das Schwarze Loch eine so genannte Akkretionsscheibe. Diese rotiert mit hoher Geschwindigkeit. Die Drehbewegung verursacht Hitze, wodurch Energie abgegeben wird.
Die Grenze eines Schwarzen Loches wird Ereignishorizont genannt. Überschreitet Materie diesen Punkt, verschwindet sie unwiederbringlich. Die Anziehungskraft steigt, je größer die Masse wird, also je mehr Nahrung das gefräßige Gravitationsmonster erhält. Es ist nicht möglich, exakte physikalische Angaben über die Dichte zu machen. Im Prinzip ist sie, wie der Druck und die Temperatur, unendlich hoch.

(Quelle: NASA – ESA )
Schwarze Löcher haben eine gewaltige Schwerkraft. Ihre Materie ist so dicht, dass nicht einmal Licht der Schwerkraft entkommen kann. Geraten beispielsweise Elementarteilchen wie Elektronen gemeinsam mit ihren Antiteilchen in den Sog eines Schwarzen Loches, fällt ein Teilchen in das Loch hinein. Sein Partner entkommt und bildet einen glühenden Ring um das Schwarze Loch. Schwarze Löcher schrumpfen, wenn Teilchen aus diesem entkommen, ohne Energie abgegeben zu haben. Sie beginnen zu verdampfen, bis sie sich schließlich in einer gewaltigen Explosion selbst zerstören.

Eine Antwort schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.